Diese Zeilen schreibe ich gerade vom Flughafen Köln-Bonn, um meinen Flug nach Agadir anzutreten. Dass ich es bis hierher schaffte, war vor einigen Tagen noch relativ unklar.
Mein Köper stand so unter Dauerstress – vor allem mentaler Natur, sodass die entstehenden Angstzuständen mich komplett blockierten und verzweifeln ließen.
Ich ertappte mich immer wieder bei dem Gedanken, gar nicht zum Flughafen fahren zu wollen und alles zu stornieren – was bei diesem ungeplanten Trip sehr schnell möglich gewesen wäre.
Mit dem letzten Arbeitstag, der auch weniger produktiv als geplant verlief, und dem Treffen von zwei Freundinnen erholte sich mein Gefühlschaos allerdings wieder einigermaßen. Und ich erinnerte mich daran, dass ich jederzeit nach Hause fliegen könnte – sollte es mir nicht gefallen und ich nicht in den Reiseflow kommen.
Ich erinnerte mich in den schlimmsten Momenten auch an das Buch, das mich bereits in Neuseeland vor dem Wahnsinn bewahrte: Feel the fear and do it anyway – eines der besten Selbsthilfebücher, das ich bisher gelesen habe.
[Kurzer Einschub: Falls dich diese Story interessiert, schau mal bei meinem Kurzgeschichten-Roman “Ein richtig gutes Jahr” vorbei.]
Es ist in Ordnung Angst zu haben. Das macht uns menschlich und das bewahrt uns vor Gefahren. Zumindest dann, wenn es funktionelle Angst ist. Das was mich überrollte war der altbekannte Glaubenssatz “ich kann das nicht”. Und das obwohl ich 2024 11 Monate durch die Welt gereist bin. Was sind schon drei Wochen gegenüber 11 Monaten?
Und als ich all das so reflektierte, erinnerte ich mich auch wieder an einen Mann, mit dem ich in Südafrika ins Gespräch kam. Er sagte “Don’t be afraid, be aware” und das bringt es auf den Punkt. Eigene Gefühle und Hemmungen wahrnehmen ist gut, sich wegen dieser von etwas abhalten zu lassen, ist es nicht.
Feel the fear and do it anyway.
Und mit diesen Worten: die nächsten zwei Blogbeiträge erreichen euch dann aus Marokko.
Hier geht’s zu meinem Kurzgeschichtenroman “Ein richtig gutes Jahr” als Ebook und hier als Printversion.
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Hinweis: Als Autorin verdiene ich a den Buchverkäufen mit. Die Höhe der Tantieme weicht dabei von Anbieter zu Anbieter ab. Danke für deine Unterstützung meiner kreativen Reise.
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