Deutschland ist ein Phrasenmonster. Oder wie viele Bezeichnungen gibt es für Genügsamkeit mit einer Situation, die definitiv besser sein könnte?
Lieber die Spatze in der Hand als die Taube auf dem Dach. Das Gras drüben ist immer grüner. Ich kann mich nicht beklagen. Und so weiter und so fort.
Alles lässt sich auf dieses Phänomen herunterbrechen: lieber bekannte Hölle als unbekanntes Paradies. Wir sind sicherheitsgetrieben, obwohl schon lange nichts mehr sicher ist (und jemals war?).
Statt etwas Neues auszuprobieren, einen neuen Job anzunehmen, einen Wunsch zu erfüllen, eine Beziehung einzugehen, eine Beziehung zu beenden, bleiben wir. Das Bekannte, mag es auch noch so viel Unwohlsein auslösen, ist uns lieber als ein Risiko, dessen Ausgang noch niemand kennt.
Und in diese Falle bin ich nach meiner Rückkehr auch wieder getappt. Ich bin zurück in einen Corporate Job, obwohl ich gerne etwas anderes machen will. Ich bin zurück in meine Region gezogen anstatt den Neustart ganz woanders zu suchen. Ich habe Geld wieder die Priorität gegeben, ergo ich habe die „bekannte Hölle“ vorgezogen.
Und was fange ich mit dieser Erkenntnis an? Vermutlich wieder einmal nichts. Zumindest für den Moment nicht im Großen. Ich probiere bereits neue Dinge aus, gehe seit einige Wochen tanzen. In ein paar Wochen steht mein nächster Solo-Trip an. Ich kümmere mich mehr um mich und mein Wohlsein. Alles Mini-Schritte, die mein Bewusstsein und Horizont dennoch erweitern.
Was probierst du als Nächstes aus?
Hier geht’s zu meinem Kurzgeschichtenroman „Ein richtig gutes Jahr“, in dem es um meine Erlebnisse während meiner Weltreise geht.
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Hinweis: Als Autorin verdiene ich an den Buchverkäufen. Die Tantieme weichen dabei von Anbieter zu Anbieter ab. Ich danke dir für die Unterstützung meiner kreativen Reise.
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