Die letzten Wochen waren durchwachsen. Immer wieder kam die mehr oder minder erfolgreich verdrängte Unzufriedenheit hoch und nahm meine Tage ein. Mit jedem Tag zurück im System merke ich wie sehr ich dieses Leben nicht mehr will. Anstatt aber ins Handeln zu kommen, überwog Passivität und Opfermentalität.
Und wie das so mit den Energien ist, bekam ich auch gleich die Resonanz von Außen zurück. Die erste Begegnung fand nach der Arbeit statt. Ein alter Mann in der Straßenbahn fühlte sich von meinem Drehmanöver auf dem Gang so in die Enge getrieben, dass er mich mit seinem lauten Organ ermahnte. Nachdem ein Kollege das Ganze mit einem „Das hast du heute auch noch gebraucht“, kommentierte und mich damit zum Lachen brachte, ging die Meckerei des Alten weiter. Für eine Person, die es hasst aufzufallen und im Mittelpunkt zu stehen, war dieser Moment die reinste Freude.
Und gestern maulte mich ein weiterer Mann an. Wegen eines geparkten Fahrrades fanden keine zwei Leute auf dem Gehweg Platz, aber anstatt mir den Vortritt zu geben, drängte er sich mit mir durch das Nadelöhr und grummelte „Mach doch Platz, Mädchen.“ Mein „Mach du doch Platz mit deiner Scheißtüte“ sorgte leider nicht für den Aggessionsentlader, den ich mir erhofft hätte.
Aber ja, da ist es mal wieder. Was du ausstrahlst, bekommst du zurück. Diese unschönen Begegnungen haben mich zumindest heute wieder dazu bewogen, meine Morgenseiten fortzuführen, die ich seit einigen Wochen völlig geschlampt habe.
Ich will werde ab heute wieder die bewusste Entscheidung treffen, positive Energie in die Welt zu tragen.
Und in dem Zusammenhang, hier geht es zu meinen Büchern:
Mein Kurzgeschichten-Roman über meine elfmonatige Weltreise.
Meine Workbooks zum Thema „Tägliche Seelenpflege“.
Mein Workbook, um mit dem eigenen Leben in Gericht zu gehen: „Die Lebensbilanz“.
Hinweis: Als Autorin verdiene ich an den Buchverkäufen mit. Die Tantieme weichen dabei von den Anbietern ab. Danke für die Unterstützung meines Lebenstraums.
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